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Links für Bürgermeister und Kommunalpolitiker

Kuratiert von Franz-Reinhard Habbel

Aus dem Internet berichte ich jeden Sonntag über Ideen, innovative Lösungen und Zukunftsthemen für Kommunen. 


Wie Big Data den Fußball erobert
Das Geschäft mit Big Data erobert den Fußball. Angetrieben von IT-Konzernen wie SAP, setzen Nationalelf, Clubs und Investoren auf immer raffiniertere Datenanalysen und machen Scouts zum Auslaufmodell.

Für 9 von 10 Entscheidern in Behörden ist Ziel einer digitalen Verwaltung derzeit Top-Thema
Die Umsetzung von Vorschriften wie E-Government-Gesetz und Online-Zugangsgesetz ist Top-Aufgabe für die Behörden in den nächsten zwei Jahren.

Amtlich: Niedersachsen kippt Kita-Gebühren 
Eltern in Niedersachsen müssen vom 1. August an keine Kindergarten-Gebühren mehr zahlen. Der Landtag in Hannover beschloss am Mittwoch mit den Stimmen der Großen Koalition in Hannover einen entsprechenden Gesetzentwurf der rot-schwarzen Landesregierung.

Investitionsstau der Kommunen wächst weiter
Die Kommunen ächzen unter dem Druck, die nötige Infrastruktur für die Bürger bereitzustellen. Der Investitionsbedarf stieg stark.

Droht die Megacity? -  Entwicklung der Kommunen im Ballungsraum
Mit der Frage „Droht die Mega-City?“ in der Region Köln-Bonn-Bornheim beschäftigten sich Claus C. Wiegandt, Professor für Stadt- und Regionalforschung an der Universität Bonn, und Jens Grisar, stellvertretender Geschäftsführer des Vereins Region Köln/Bonn. Gut 70 Bürger diskutierten mit.

Das Unwetter und seine Folgen
Ohne den Katastrophenfonds wäre es für die Gemeinden kaum möglich, sich gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen.

Warum einfach mehr Radwege zu bauen keine Lösung ist
Staus, Stress, Stickoxide: Wie muss sich der Stadtverkehr ändern? In den Großstädten stöhnen die Menschen über den zunehmenden Autoverkehr, der die Straßen verstopft und die Umwelt verpestet. Experten fordern schon lange eine Verkehrswende. Wie kann die gelingen?

Neue Regeln für Leihräder
Fahrradverleihsysteme im öffentlichen Raum − im Folgenden analog zum Carsharing gemäss internationalem Sprachgebrauch als Bikesharing bezeichnet − haben weltweit Konjunktur. Bikesharing ist vielerorts zu einem wichtigen Bestandteil kommunaler Strategien für nachhaltige urbane Mobilitätskonzepte geworden. Über lange Zeit war der Bikesharing-Markt in Deutschland überwiegend von stationsgebundenen Anbietern geprägt. Derzeit entwickeln sich aber vor allem Systeme ohne feste Abstelleinrichtungen mit neuen Angebotsformen, Betreiberstrukturen, Geschäftsmodellen und Einsatzbereichen. Die Dynamik dieser Entwicklung ist enorm und war in dieser Form noch vor wenigen Jahren kaum absehbar. Sie birgt viele Chancen, hat aber auch zur Folge, dass sich die Kommunalverwaltungen im Hinblick auf Bikesharing aktuell (auch aufgrund des in Deutschland geltenden Rechtsrahmens) nur begrenzt in der Lage sehen, ihrer Funktion als wesentliche Steuerungsebene für das Verkehrsgeschehen in den Städten nachzukommen. Jetzt haben der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Radfahrerverband ADFC einen Ratgeber "Bikesharing im Wandel" Handlungsempfehlungen für deutsche Städte und Gemeinden zum Umgang mit stationslosen Systemen" vorgelegt.

Das Ende von on- und offline?
Alibaba dominiert den chinesischen E-Commerce. Unter dem Schlagwort „New Retail“ will der Konzern den Offlinehandel digitalisieren und die Grenze zwischen on- und offline immer mehr auflösen.

Die eigene Filterblase verlassen – New Work ist auch in der Verwaltung wichtig
Selbst die Orte der Bürokratie wandeln sich durch die neuen Entwicklungen in der Arbeitswelt. Transparenz ist von großer Bedeutung. Darauf wies Bettina Martin, Staatssekretärin für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, in einem Interview auf dem Camp Q in Berlin hin. 

Wie wir in Zukunft Amtswege digital erledigen werden
Wie könnte Österreich im digitalen Verwaltungsbereich wieder ganz vorne mitmischen? In einem Innovationslabor werden Anwendungen erprobt – zusammen mit Start-ups.

Schrott-Autos im Nordwesten
Sie stehen am Straßenrand und vergammeln: In Bremen werden Schrott-Autos ohne Vorwarnung abgeschleppt. Aber wie gehen die Kommunen im Nordwesten mit den ungewollten Dauerparkern um? Ein Überblick.

Schulcolud: Wolken am Horizont
Eine bundesweite "Schul-Cloud" soll den Unterricht modernisieren, oft reicht die technische Ausstattung der Schulen aber nicht aus. Und einige Bundesländer wollen nicht mitziehen.

Wie intelligente Kameras in der Schweiz Einzug halten
Gesichtserkennung soll den öffentlichen Raum sicherer machen: Spezielle Software unterstützt die Polizei bei der Strafverfolgung und kann Gefährder identifizieren. Noch ist die Skepsis gross, doch der Fortschritt scheint unaufhaltsam.

Google liefert in London Daten über Luftverschmutzung 
Google erfasst ab Juli mit zwei Fahrzeugen der Street-View-Flotte aller 30 Meter die Luftverschmutzung in London. Die Daten sollen helfen, sinnvolle Maßnahmen abzuleiten. 

Gewinner des 17. E-Government-Wettbewerbs 2018
Am 19.6. wurden in Berlin die Gewinner des 17. E-Government-Wettbewerbs 2018 bekanntgeben. Beeindruckende Projekte zeigen, was in Deutschland möglich ist.

Kopf der Woche: Jan Schneider, Stadtrat für Reformprojekte der Stadt Frankfurt am Main

Buch der Woche: "Formen des Vergessens" von Aleida Assmann
Angesichts der gegenwärtigen Dominanz der Auseinandersetzung mit Erinnerung haben wir das Vergessen anscheinend vergessen. Tatsächlich ist aber nicht das Erinnern, sondern das Vergessen der Grundmodus menschlichen und gesellschaftlichen Lebens. Für das Erinnern bedarf es einer aktiven Anstrengung, Vergessen hingegen geschieht lautlos und scheinbar unspektakulär. Dass Vergessen aber auch ein aktiver Prozess sein kann, zeigt Aleida Assmann in ihrer zweigeteilten Untersuchung. Im ersten Teil beschreibt sie neben sieben konkreten Techniken für das Vergessen dessen verschiedene Ausprägungen: vom selektiven Vergessen zur Fokussierung auf bestimmte Erinnerungen, über defensives Vergessen etwa als Selbstschutz der Täter, bis hin zum konstruktiven Vergessen als umfassendem Neubeginn. Im zweiten Teil liefert Assmann sieben Beispiele zu den zuvor beschriebenen Formen des Vergessens. Dabei geht sie unter anderem auf die Unsichtbarkeit von Denkmälern (deren eigentliche Aufgabe das Erinnern sein sollte), das Vergessen von Menschenrechtsverbrechen »im Schatten des Holocaust« (wie dem Genozid an den Herero) oder die (Un-)Möglichkeit des Vergessens im Internet ein.

Webseite der Woche: Online-Voting E-Government-Wettbewerb

 Zahl der Woche: 39 Stunden verbringen deutsche Autofahrer im Schnitt jährlich mit der Parkplatzsuche (Quelle: Focus)

Tweet der Woche: Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender Emschergenossenschaft und Lippeverband
"Tag der Daseinsvorsorge" - und die Stadtentwässerung Hamm unseres Lippeverbandes beteiligt sich daran mit einem "Tag der offenen Tür"! Öffentliche Infrastrukturen sind die Grundlage unserer sozialen Demokratie, ohne sie wäre Deutschland nur halb so erfolgreich.

Zu guter Letzt: Menschen, die auf Smartphones starren: In China haben sie ihre eigene Straßenspur




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