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Links für Bürgermeister und Kommunalpolitiker

Kuratiert von Franz-Reinhard Habbel

Aus dem Internet berichte ich jeden Sonntag über Ideen, innovative Lösungen und Zukunftsthemen für Kommunen. 


Kommunen beim Tag der Deutschen Einheit 2018 sichtbar machen
Die Idee ist faszinierend: Jeder Bundesbürger soll zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2018 seine Heimatstadt oder Gemeinde in Berlin wiederfinden. Irgendwo auf einem Bürgersteig oder dem Straßenasphalt, in Form eines Ortsschildes. Das Vorhaben wurde gerade in Berlin, das den Nationalfeiertag gestaltet, angeschoben. Bisher hätten an den Einheitsfesten fast ausschließlich die 16 Bundesländer sowie die Verfassungsorgane im Mittelpunkt gestanden. Nun richte man den Fokus auf die Städte und Gemeinden. „Sie werden sichtbar. Besucher können auf dem Band der Einheit komplett durchs vereinigte Deutschland laufen.“

Mobilfunkgipfel

Auf dem Mobilfunkgipfel hat Bundesminister Andreas Scheuer mit Vertretern der Telekommunikationsanbieter, Länder und Kommunen Maßnahmen diskutiert, wie die Mobilfunkversorgung in Deutschland flächendeckend und leistungsstark garantiert werden kann. Die "Gemeinsame Erklärung zum Mobilfunkgipfel" finden Sie hier.

Was wäre, wenn alle Grenzen offen wären?
Seit September 2015 dominiert die Flüchtlingsdebatte die deutsche Politik. Kaum eine Wahlkampfrede, kaum eine Talkshow, die nicht irgendwann bei den immer gleichen Fragen landet: Wie viele sollen kommen dürfen? Wie viele Zuwanderer verkraftet die Gesellschaft? Wann muss Schluss sein? Wie sichert die Europäische Union ihre Außengrenzen? Wenn so lange in eine Richtung gedacht wurde, sollte man die Frage vielleicht einmal umdrehen: Was wäre, wenn alle Menschen kommen könnten, die wollen? Wenn alle Grenzen offen wären?

Offen für alle
Statt dreizehn Mediatheken zu betreiben, sollten die öffentlich-rechtlichen Sender eine soziale Plattform bauen, in die auch Nutzer Inhalte laden können, schlägt der Professor Leonhard Dobusch vor. Kontrolliert würde das von einem eigenen Algorithmus.

Lokales Engagement stärken
Wie können wir den sozialen Zusammenhalt in Deutschlands Nachbarschaften stärken? Dieser Frage hat sich die Nachbarschaftsplattform nebenan.de verschrieben und öffnet ihr Online-Netzwerk nun auch für gemeinnützige Vereine, lokale Initiativen und Kommunen. Das gemeinsame Ziel: Aus anonymen Nachbarschaften sollen starke und lebendige Gemeinschaften werden. Bisher tauschen sich bereits 900.000 private Nutzer in rund 7.000 Nachbarschaften aus ganz Deutschland bei nebenan.de aus. Durch die neuen „Organisationsprofile“ erhalten lokale Initiativen jetzt einen eigenen Auftritt auf der Nachbarschaftsplattform. Interessierte Organisationen können ab sofort unter organisation.nebenan.de ihr kostenloses Profil erstellen und nach Freigabe zum Beispiel Veranstaltungen einstellen, Informationen in die Nachbarschaft geben oder nach Freiwilligen für Aktionen suchen. Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement sollen dadurch eine höhere Sichtbarkeit in dem für sie relevanten, lokalen Umfeld erreichen. Die Organisationsprofile entwickelte nebenan.de in enger Zusammenarbeit mit Partnern, darunter der Deutsche Städtetag, die Diakonie Deutschland, der Fachbereich Senioren der Stadt Hannover, das Projekts „nordwärts“ der Stadt Dortmund, das Projekt INTIGRA der Stadt Leipzig und das Bezirksamts Berlin-Lichtenberg.

Wiener Linien planen weitere E-Paper-Haltestellen
Seit zwei Jahren testen die Wiener Linien die elektronischen Fahrplananzeigen intensiv im gesamten Netz. Insgesamt zehn sogenannte „E-Paper“, die wie klassische E-Reader funktionieren, wurden bereits an Bus- und Straßenbahnhaltestellen aufgestellt.

Blind Bus fahren, das ist für mich wichtig
Der Erfahrungsbericht einer Sehbehinderten macht deutlich, wo Infrastrukturen verbessert werden können.

Daten sammelnder Lichtmast mit Wlan
In Neuaubing ist der erste intelligente Lichtmast Münchens in Betrieb gegangen. Der Lichtmast, der von außen herkömmlich aussieht, verfügt über zahlreiche Sensoren, die Daten beispielsweise über die Umwelt und den Verkehr in der Umgebung erheben. Im Zuge des Projekts "Smart City" soll der Mast so digitale Daten sammeln, mit denen später vielleicht einmal Prozesse gesteuert werden können, um das Leben in der Stadt zu erleichtern. Bis es soweit ist, dauert es allerdings noch ein bisschen, aktuell hat der Mast vor allem zwei spürbare Funktionen: Er bietet Wlan und spendet, wie seine herkömmlichen Vergleichsmodelle, tatsächlich auch noch Licht.

Wir wollten einen Ort mit gesunder Struktur schaffen
Der Bürgermeister der Stadt Monheim am Rhein, Daniel Zimmermann, sprach im Redaktionsgespräch bei markt intern u. a. über Steuerdumping, Geysire und die Zukunft des Fachhandels. Das ausführliche Interview lesen Sie hier...

Wo die wahre digitale Spaltung droht
Beherzt wie kein zweites Land will NRW seine Schulen digitalisieren. Dabei stößt die Landesregierung auf ein ungelöstes Problem: auf Elternhäuser, die keine analoge Gegenkultur vermitteln können.

Online-Plattformen vereinfachen die Kreditbeschaffung und -vergabe
Die Kreditbeschaffung bei öffentlich-rechtlichen Körperschaften läuft seit 50 Jahren gleich. Kommunen fragen Kapitalgeber manuell oder via Broker an. Ein etabliertes Verfahren, das aber oftmals wenig effizient ist. Online-Plattformen wollen nun die Kommunalfinanzierung digitalisieren.  

Serviceportal der Landeshauptstadt Düsseldorf ist online
In diesen Tagen ging das Serviceportal der Landeshauptstadt Düsseldorf online. Es bündelt 40 Online- und 340 weitere Dienstleistungen in einem Portal. Das Serviceportal ist ausgestattet mit E-Government-Basiskomponenten wie z.B. Servicekonto (hier Servicekonto.NRW), E-Payment (Paypal, Giropay, Paydirect, Kreditkarte, Lastschrift), Ausfüllassistenten, Webformulare, Online-Postfach und Print@Home. Es ist vorbereitet für den Portalverbund, der über das Onlinezugangsgesetz kommen wird.

Open-Data in der Bundesverwaltung
Ab 13.7.2018 gilt die EU-Vorschriften zu Open-Data für die Bundesverwaltung. Dazu eine Guideline zur öffentlichen Verfügbarkeit elektronischer Daten durch die Behörden.

DSI Insights: Warum wir kollektive Intelligenz für Open Data brauchen
Die grossen Investitionen der Schweiz in Open Data haben bereits zu einer beeindruckenden Zahl von offenen Datensätzen geführt: von statistischen Daten von Städten über Mobilitätsplanung bis hin zu kulturellen Ereignissen. Wer eine App entwickeln oder eine Datenanalyse durchführen will, kann diese offenen Daten über Datenportale von öffentlichen Einrichtungen wie den statistischen Ämtern der Stadt und des Kantons Zürich abfragen, durchsuchen und herunterladen.

Digital, flexibel, selbstbestimmt: Geht das gut?
Industrie 4.0, digitale Transformation, Künstliche Intelligenz – viele Menschen sind sich nicht richtig bewusst, was diese Schlagworte bedeuten und inwiefern sie davon betroffen sind. Die sechsteilige Serie „Wissen macht Arbeit“ hilft dabei, den Wandel der Arbeitswelten besser zu verstehen.

Die Stimme ist die nächste Tech-Disruption
Führende Forscher, Entwickler und Vordenker der künstlichen Intelligenz tauschten an der Konferenz «A.I. everywhere» Erkenntnisse darüber aus, wie K.I. und digitale Assistenten unser Leben verändern werden. Eine Video-Zusammenfassung.

Kopf der Woche: Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim und neuer Präsident des Städtetages Baden-Württemberg

Buch der Woche: „Der digitale Pranger – Bewertungsportale im Internet“ von Ulrich Franz
Bewertungsportale leisten als Informationsquelle für Verbraucher zur Beurteilung der Qualität von Waren und Dienstleistungen grundsätzlich einen sinnvollen Beitrag für den Verbraucherschutz. Zum Problem werden die Portale aber, wenn Kritiker aus dem Schutz der Anonymität heraus existenzvernichtende Kritik äußern. Aufgezeigt werden die rechtlichen Möglichkeiten, wie sich Betroffene gegen unberechtigte Kritik zur Wehr setzen können.

Webseite der Woche: www.landatlas.de/

Zahl der Woche: Online-Handel ist von April bis Juni um kräftige 11,6 % bzw. 5,6 Mrd Euro gewachsen, schreibt der "Spiegel" unter Berufung auf den Bundesverband E-Commerce und Versandhandel. 

Tweet der Woche: BezReg Arnsberg
Ein Fluss will frei sein und mäandern können - Begradigung und Kanalisierung brachten nur Probleme für Mensch und Natur. Deshalb renaturieren wir unsere Flüsse. Heute haben wir mit einem neuen Abschnitt der Ruhr bei Witten begonnen. www.bezreg-arnsberg.nrw.de/presse/2018/07/109_18_07_12/index.php …

Zu guter Letzt: ISS - Heller als der hellste Stern


 

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Ihr Franz-Reinhard Habbel 

 


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