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Links für Bürgermeister und Kommunalpolitiker

Kuratiert von Franz-Reinhard Habbel

Aus dem Internet berichte ich jeden Sonntag über Ideen, innovative Lösungen und Zukunftsthemen für Kommunen. 


Bundesländer machen 15 Milliarden Euro Überschuss
Die Einnahmen wachsen viel schneller als die Ausgaben: Die Bundesländer haben nach SPIEGEL-Informationen in den ersten sechs Monaten des Jahres deutlich mehr Geld eingenommen als im Vorjahreszeitraum. Nur zwei Länder rutschten ins Minus.

Landlust statt Stadtluft – Menschen verlassen wegen zu hoher Mieten die Metropolen
Noch reden alle von der Urbanisierung. Doch längst gibt es eine Gegenbewegung. Hohe Wohnungsmieten und -preise treiben Großstadtbewohner ins Umland.

BGH bestätigt Abschaffung der Störerhaftung
Grundsatzurteil in Karlsruhe: Das 2017 beschlossene Aus für die Störerhaftung bei Urheberrechtsverletzungen ist europarechtskonform. Wer seinen Internetanschluss für andere öffnet, kann aber zu Sperren verpflichtet werden.

Abgasskandal: Große Pläne, nichts dahinter
Das Bundesverkehrsministerium verkündete im November 2017 das "Sofortprogramm Saubere Luft". Bisher ist davon nichts umgesetzt.

SDG-Indikatoren für Kommunen
Sieben Partner haben gemeinsam Indikatoren zur Abbildung der Sustainable Development Goals entwickelt: Bertelsmann Stiftung, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutsches Institut für Urbanistik sowie Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt. Die ersten Projektergebnisse liegen jetzt vor.

Creative Bureaucracy Festival  
Serie Teil 1: Gemeinwohl als Beruf: Deutschlands Verwaltung braucht Nachwuchs 
Das „Creative Bureaucracy Festival“ versammelt einmal im Jahr die Innovatoren des öffentlichen Sektors auf allen Ebenen (vom Erzieher bis zur Ministerin, von der Kommune bis zur internationalen Organisation) und die interessierte Öffentlichkeit zu einem Festival in Berlin. Der Start ist am 7./8. September. Als Netzwerkpartner berichte ich in einer Serie des ZMI Newsletters rund um das Festival. Heute geht es um die Frage der Gewinnung des Nachwuchses für den öffentlichen Dienst.


Mehr als vier Millionen Menschen arbeiten in Deutschland im öffentlichen Dienst. Ihre Leistungen im Bereich der Infrastruktur, der Verwaltung und der kommunalen Daseinsvorsorge sichern Lebensqualität und die Attraktivität des Standorts im weltweiten Wettbewerb. Darüber hinaus sind Beschäftigte im öffentlichen Sektor Akteure der Modernisierung und Akteure des Fortschritts. Das Gemeinwesen lebt vom Engagement der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 11.000 Kommunen, 16 Ländern und dem Bund. In den kommenden Jahren steht der öffentliche Dienst jedoch insbesondere vor zwei großen Herausforderungen, die einschneidende Umbrüche nach sich ziehen werden:  

Der demografische Wandel führt dazu, dass bis 2025 bis zu einem Viertel der Verwaltungskräfte altersbedingt ausscheiden. Im Vergleich zu anderen Branchen ist der öffentliche Dienst überaltert. Deutschlands Verwaltung braucht dringend leistungsorientierten und innovativen Nachwuchs – die Zeit läuft. Nicht zuletzt durch die Digitalisierung verändert sich in den kommenden Jahren unsere Arbeitswelt noch tiefgreifender als es bisher bereits der Fall ist. Arbeitsinhalte, Arbeitsformen und Arbeitsorte unterliegen auch im öffentlichen Dienst diesem Wandel. Daraus ergeben sich neue Chancen für mehr Kooperation und Kollaboration. Die Verwaltung kann effizienter, schneller, offener und bürgernäher werden. Um diesen beiden zentralen Herausforderungen Rechnung zu tragen bedarf es neuer Konzepte der Personalentwicklung und nicht zuletzt kreativer Bürokratie, die aus Silos Netzwerke macht und einer ganzheitlichen Wahrnehmung der Aufgaben den Weg bereitet. Die Verwaltungen können sich nur verändern und erneuern, wenn sie veränderungsfreudigen und ideenreichen Nachwuchs finden. Kreative Bürokratie gibt es nur mit kreativen Köpfen! Das Stichwort heißt Talentsuche. Traineeprogramme oder Designer und Informatiker als Innovation Fellows sind hier ein neuer Ansatz.

Kommunen bieten Sandsäcke gegen kommende Unwetter
Hessens Kommunen setzen ebenfalls auf Vorbereitung: Der Kreis Marburg-Biedenkopf etwa hat ständig rund 2000 befüllte Säcke vorrätig. 

Keine gute Sommernachricht: Immer mehr Freibäder machen dicht
Die Zahl der Freibäder sinkt, immer mehr Betriebe schließen. Der Grund: Der Spardruck der Kommunen trifft die Bäder besonders hart – sie sind schlichtweg nicht profitabel genug.

Das Ende der Kreidezeit – Bildung im Zeitalter der Digitalisierung
Die Schule muss die zukünftige Gesellschaft mitgestalten. Aber bedeutet das, dass im Unterricht alles auf die Informatik ausgerichtet und die Tafel durch den Computer ersetzt werden muss? Im Gegenteil: Sinnvoll wäre es, die Kinderköpfe weniger digitalem Smog auszusetzen.

Der Handel erlebt den stärksten Wandel seit der Selbstbedienung 
Handelsverband-Chef Stefan Genth spricht im WZ-Interview über die Probleme des Einzelhandels, warum Vermieter umdenken müssen, Online-Shopping und mögliche Fahrverbote.

Harvard-Studie zeigt: Das Großraumbüro schadet der Kommunikation im Team
Großraumbüros sollen den Austausch im Team fördern. Eine Harvard-Studie zeigt jetzt: Statt direkt miteinander zu sprechen, ziehen Mitarbeiter sich eher in Chatrooms zurück.

Warum der Landkreis Ebersberg anderen Kommunen beim Wandel des Energiesystems weit voraus ist
Das, und was die Energiewende für ihn persönliche bedeutet, erklärt Landrat Robert Niedergesäß im Video.

Künstliche Intelligenz: Orientierung in unübersichtlichem Gelände
Roboter und Drohnen könnten bald selbständig durch Wälder, Höhlen oder eingestürzte Gebäude fliegen. Künstliche neuronale Netze erleichtern dabei die Orientierung.

Kopf der Woche: Elke Kappen, neue Bürgermeistern der Stadt Kamen

Buch der Woche: "Homo urbanus: Ein evolutionsbiologischer Blick in die Zukunft der Städte" von Elisabeth Oberzaucher
In einer Zeitreise, die in die Frühzeit der menschlichen Vorfahren führt, begibt sich Elisabeth Oberzaucher auf eine spannende Spurensuche nach den evolutionären Rahmenbedingungen, die unsere physische und soziale Umwelt geprägt haben. Sie erklärt die biologischen Wurzeln unseres Verhaltens und zeigt die Herausforderungen des modernen Großstadtlebens auf. Unsere heutige urbane Lebensweise unterscheidet sich teilweise massiv von den Bedingungen, auf die wir im Laufe unserer Evolutionsgeschichte biologische Antworten gefunden haben. Wie verhalten sich Menschen in Städten? Wie müssen Städte beschaffen sein, damit Menschen sich dort wohl fühlen? In einem tiefen Verständnis der menschlichen Natur verankerte Lösungsvorschläge bieten praktische Ansätze für Architekten, Stadtplaner und Privatpersonen.

Webseite der Woche: www.gadiam.de

Zahl der Woche: IKEA prognostiziert mittelfristig seinen Onlineumsatz auf 25 bis 30 Prozent. Aktuell sind es in Deutschland 6 Prozent (Quelle: WELT)

Tweet der Woche: Thomas Geisel,Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf
Weil @Koeln, @BundesstadtBonn und #Duesseldor fin Not geratene #Flüchtlinge aufnehmen können und wollen. Gemeinsam setzen wir ein Signal für Humanität, für das Recht auf Asyl und für die Integration Geflüchteter.

 Zu guter Letzt: Die ersten Mars-Siedler könnten in riesigen Vasen leben

Hinweise:

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Vielen Dank für Ihr Interesse. 
Ihr Franz-Reinhard Habbel 

 


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