Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier


Links für Bürgermeister und Kommunalpolitiker
Kuratiert von Franz-Reinhard Habbel

Aus dem Internet berichte ich jeden Sonntag über Ideen, innovative Lösungen und Zukunftsthemen für Kommunen. 



Coronavirus und Kommunen


Der illusorische Milliardenplan des Finanzministers

Olaf Scholz will einen milliardenschweren Rettungsplan für die von der Corona-Krise geplagten Kommunen. Vom Koalitionspartner hagelt es dafür Kritik – die Opposition ist gespalten. Letztlich dürfte der Finanzminister aber vor allem an einer Hürde scheitern.

Umweltministerin Schulze legt Öko-Konjunkturprogramm vor
Die Regierung will der Wirtschaft nach der Krise wieder auf die Beine helfen. Aber wie? Nach SPIEGEL-Informationen prescht Umweltministerin Schulze mit einem nachhaltigen Plan für Kommunen vor.

Covid-19-Update
Das Wichtigste zum Coronavirus in Kürze, zusammengestellt für Deutschlandfunk.

Warum Deutschland noch keine Corona-App hat
Deutschland hat noch immer keine Corona-Warn-App, mit der unwissentliche Kontakte zu Infizierten nachverfolgt werden könnten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte ein solches Instrument längst angekündigt. Doch es gibt viele Hindernisse

Facebook startet in Coronakrise Plattform für Online-Shops
Facebook will zur Plattform für den Online-Handel werden – und könnte mit seiner gewaltigen Reichweite und technischen Stärken das Geschäft aufmischen. Deutschland steht im Fokus der ersten Länder, in denen dien Dienstleistung eingeführt wird. Neben Amazon könnte mit Facebook der stationäre Einzelhandel weiter unter Druck kommen.

„Dass die Innenstädte sterben, ist eine unserer größten Sorgen“
Gesundheitsämter als Task Force gegen neue Corona- und drohende Pleitewellen: Städtetags-Präsident und Leipzigs Oberbürgermeister Jung über Folgen der Krise.

„Die Demonstrationen zeigen, dass unsere Gesellschaft eine offene ist“
Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen äußert sich Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble gegenüber WELT AM SONNTAG nicht besorgt über die Anti-Corona-Proteste in vielen deutschen Städten. Deutliche Kritik übt Schäuble allerdings an Peter Altmaier und Olaf Scholz.

Koalition uneins: Altmaier gegen Recht auf Homeoffice
In der Coronakrise sind viele Beschäftigte ins Homeoffice gewechselt. Arbeitsminister Heil plant ein Recht darauf, auch nach der Krise. Wirtschaftsminister Altmaier hat dazu eine klare Position - und die dürfte Heil nicht gefallen.

Öffnung der Bibliotheken: Spanien schickt Bücher in Quarantäne
Bevor wieder Bücher verliehen werden, geht es ihnen wie den Reisenden: Sie müssen zwei Wochen in Quarantäne. Zeit sei das beste und billigste Desinfektionsmittel, sagen die Fachleute.

Immer mehr Pop-up Radwege in Städten - ÖPNV stärken
In einem Statement nimmt DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg zum veränderten Mobilitätsverhalten durch die Corona Krise aktuell Stellung. Er fordert eine Stärkung des ÖPNV, erhöhte Hygienestandards und sieht das Fahrrad als wichtigen Baustein der Verkehrswende. Landsberg wörtlich: "Die Corona – Pandemie verändert unser Mobilitätsverhalten grundlegend. Der privat genutzte Pkw weist wegen der geringeren Infektionsgefahr gegenüber öffentlichen Verkehrsmitteln einen deutlich höheren Wohlfühlfaktor auf. Die Menschen fühlen sich in ihrem eigenen Auto sicherer. Der öffentliche Personennahverkehr darf aber nicht zum Krisenverlierer werden. Wenn aus Klimaschutzgründen die notwendige Verkehrswende gelingen soll, brauchen wir nicht weniger, sondern mehr Menschen, die Busse und Bahnen nutzen. Deswegen muss die Taktung im ÖPNV jetzt erhöht werden, so dass weniger Personen in den einzelnen Bussen und Bahnen mit dem nötigen Abstand sicher fahren können und diese Verkehrsmittel wieder mehr genutzt werden. Je höher die Hygienestandards umso größer ist das notwendige Vertrauen der Menschen.

Das Fahrrad ist sicher ein wichtiger Baustein im städtischen Verkehr der Zukunft. Es kann aber Busse und Bahnen nicht ersetzen. Insbesondere wenn das Wetter im Herbst und Winter wieder deutlich schlechter wird, werden die Menschen mit Bussen und Bahnen fahren wollen. Seit Jahren geht der Radwegenetzausbau in Städten und Gemeinden voran. Allerdings ist die Umsetzung vor Ort aus planerischen, finanziellen und strategischen Gründen teilweise schwierig. Gerade weil das Fahrrad ein wichtiger Baustein im Verkehrskonzept der Kommunen ist, muss es mit den anderen Verkehrsmitteln sinnvoll vernetzt werden. Dazu gehören sichere Abstellplätze ebenso wie die Verbindung des Radnetzes mit den Haltestationen von Bussen und Bahnen und die sichere Verkehrsführung in Abgrenzung zum Autoverkehr. Mit den jetzt geforderten Schnellbauprogrammen alleine ist es daher leider nicht getan. Notwendig sind auch Radschnellwege als Verbindung zu anderen Städten und Regionen. Das wiederum setzt entsprechende kommunalpolitische Entscheidungen und Abstimmungen voraus. Sogenannte "Pop Up – Radspuren" haben insoweit eher symbolische Bedeutung. Auch bei der Verkehrswende gilt: Es braucht sinnvolle Planung und eine gute Strategie, denn durch Demonstrationen allein entstehen noch keine neuen Radwege."

Motorradlärm: Dann aber Fahrverbote für alle
Der Bundesrat fordert drastische Maßnahmen gegen Motorradlärm - und macht sich damit eine Kampagne zu eigen, die von Ignoranz, Intoleranz und auch von Heuchelei gekennzeichnet ist.

Wasserstoff-Fabrik auf hoher See
Um überschüssigen Strom sinnvoll zu nutzen, sollen in der Nähe von Offshore-Windparks sogenannte Elektrolyseure installiert werden. Der dort produzierte Wasserstoff wird in bestehende Erdgaspipelines eingespeist.

„Breitband für alle“ wäre eine pfiffige Konjunkturhilfe
Digitalisierung nützt der Wirtschaft, dem Klima und den ländlichen Regionen. Das Institut der Deutschen Wirtschaft schlägt deshalb in einer bislang unveröffentlichten Studie vor: Schnelleres Internet für alle!

Urban GeoData für Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit 
Der Deutsche Städtetag hat ein Diskussionspapier zu Urban GeoData herausgegeben. Das vorliegende Papier liefert Argumente für eine möglichst effiziente und barrierearme Bereitstellung von Urban GeoData. Es entwickelt Bausteine für eine Strategie für Urban GeoData, weist aber auch auf Hürden in Bezug auf Open Data hin.

„Und wo wohnst du?“ – Unterkünfte für digitale Nomaden
Die Frage, wo man unterkommt, ist die wohl zweithäufigste Frage, die man als digitaler Nomade gestellt kriegt – oder sich selbst stellt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten – jeweils mit Vor- und Nachteilen.

Innovationen sind auch bei Heimarbeit möglich
Auch ohne persönliche Arbeitstreffen ist Kreativität möglich, wenn die richtigen Kommunikationsmedien gewählt werden – das hat eine Untersuchung von Wirtschaftswissenschaftlern der Leibniz Universität Hannover und der Universität zu Köln ergeben. Wer kann, arbeitet aufgrund der Coronakrise seit Wochen im Homeoffice statt im Büro. E-Mails, Telefonate, Videokonferenzen müssen Arbeitstreffen und den persönlichen Austausch ersetzen. Wie wirkt sich dies auf die Kreativität in Teams aus? Kann Heimarbeit Innovationen hervorbringen? Diesen Fragen ist Prof. Dr. Marina Schröder vom Institut für Wirtschaftspolitik der Leibniz Universität Hannover nachgegangen. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Universität zu Köln hat sie die ersten Ergebnisse als Diskussionspapier des „IZA – Institute of Labor Economics“ veröffentlicht. „Heimarbeit ist nicht zwingend schlecht für Innovation – wenn die richtigen Kommunikationsmedien gewählt werden“, fasst Schröder die Ergebnisse zusammen. 

Online-Karte zeigt Berliner Straßenbäume mit Wasserbedarf
Eine neue Internetplattform soll in Berlin dabei helfen, den Baumbestand der Hauptstadt zu erhalten. Unter giessdenkiez.de lässt sich auf einer interaktiven Karte erfahren, wieviel Wasser welcher Baum benötigt und wann er zuletzt bewässert wurde. Auf der Karte können Bürger auch eintragen, wann sie selbst einen Baum gegossen haben. Außerdem können Nutzer bestimmte Bäume abonnieren und sich regelmäßig über deren Wasserbedarf informieren lassen. Die Karte listet insgesamt 625.000 Berliner Straßen- und Anlagenbäume auf.

Fabmobil ist in Ostsachsen unterwegs
Das Fabmobil ist ein mit Digitaltechnik und Werkzeugmaschinen ausgestatteter Doppeldeckerbus und bietet Workshops und Kurse an. Ein fahrendes Kunst-, Kultur und Zukunftslabor für die Oberlausitz und darüber hinaus. Für Kreative jeden Alters, besonders aber für Kids und Jugendliche. Ziel des Fabmobils ist es, Creative Technologies wie 3D Druck, Hacking, Robotik und Programmierung in den ländlichen Raum zu bringen. Zur Vitalisierung und Aktivierung bestehender Angebote und zum Aufbau neuer, digital und zeitgenössischer Kultur- und Erlebnisformate in einer weltoffenen Gesellschaft. Das Fabmobil ist über ein Jahr lang regelmäßig in Ostsachsen unterwegs und fährt Schulen, Jugendzentren und Begegnungsorte an.

Wie man Mitarbeiter mitnimmt
Wenn eine Firma neue Software einführt oder Prozesse digitalisiert, stößt sie intern oft auf Skepsis. Häufig heißt es dann, man müsse "die Mitarbeiter mitnehmen" - aber wie?

Jedes Jahr verschwinden zehn Millionen Hektar Wald
Ob Rinderfarm oder Sojaproduktion: Die Landwirtschaft trägt maßgeblich dazu bei, dass Waldfläche verloren geht. UN-Experten sprechen von einer alarmierenden Entwicklung.

Neues aus den Kommunalen Spitzenverbänden
DStGB: KOMMUNALE INVESTITIONSKRAFT ERHALTEN
DLT: 22 Landkreise wollen Smarte LandRegionen werden
GStBRLP: Städte- und Gemeindebund und VKU Rheinland-Pfalz zu einer möglichen Öffnung der Bäder
NSGB: Kassen der Städte und Gemeinden sind leer!
SSGT: Lösung der Altschuldenfrage endlich in Sicht – Saarländische Städte und Gemeinden begrüßen Vorschläge des Bundesfinanzministers zum „Kommunalen Solidarpakt“
SSG: Sächsische Kommunen erwarten drastisch sinkende Steuereinnahmen – aktuelle Steuerschätzung womöglich nur die Spitze des Eisberges
SHGT: Steuerschätzung: Kommunale Handlungsfähigkeit sichern!
STGBB: Zweckverband Digitale Kommunen
NWStGB: Echte Soforthilfen für Kommunen in ganz NRW erforderlich
STGTMW: Lockerungen für Veranstaltungen nur mit Bürokratiefesseln
STVSH: Statement der Vorsitzenden der kommunalen Landesverbände zur Lage der Kommunen in der Corona-Epidemie
STRLP: Corona-Pandemie: Informationen für Mitgliedsstädte

ZMI-DIGITALPAKT
Aktuell diese Woche:
50 Millionen für Frankfurts Schulen
Neues Sofortprogramm für Schulen
Digitalpakt Schule: Frankfurt und Hamburg wollen Gelder ...
Digitalpakt Schule: Frankfurt und Hamburg wollen Gelder ...
Digitalpakt in der Warteschleife

Kopf der Woche: Andrea Schwarz, designierte Bürgermeisterin der Stadt Ludwigsburg

Buch der Woche: Die Zukunft nach Corona: Wie eine Krise die Gesellschaft, unser Denken und unser Handeln verändert, von Matthias Horx
Krisen verändern die Welt. Unsere Vorfahren haben sich stets auf neue Umwelten, andere Bedingungen eingestellt. Deshalb hat unsere Spezies den Planeten erobert. Jetzt erfahren wir selbst eine Krise, die alles erschüttert und mitten in unser Leben eingreift. Das Virus verändert unseren Alltag, unsere Kommunikationsformen, die Art, wie wir arbeiten, fühlen und denken. Die Krise fungiert auch wie ein großer Spiegel, in dem wir uns selbst erkennen. Der Zukunftsforscher Matthias Horx analysiert die Auswirkungen der Corona-Krise: Wie ändert sich die Gesellschaft? Wie reagieren Individuen, Staaten, Familien, Unternehmen auf die Herausforderung? Welche Rolle spielt die Angst vor der Zukunft? Und wie können wir sie in Zuversicht verwandeln? Geht es nach ein paar Monaten so weiter bis bisher? Oder erleben wir einen Kulturwandel, in dem alles seine Richtung ändert und eine völlig neue Zukunft entsteht? Statt einer Pro-Gnose übt Horx mit seinen Lesern die Re-Gnose, die Selbst-Veränderung durch rückblickende Vorausschau – und kommt damit zu überraschenden Ergebnissen

Webseite der Woche: Neue Ausmalbilder von KIKA

Zahl der Woche: Rund 37 % der Deutschen wünschen sich enge Beziehungen zwischen Deutschland und den USA, sagt eine Körber-Umfrage. 36 % bevorzugen eher ein enges Verhältnis zu China. (Quelle: Zeit/SPIEGEL)

Tweet der Woche: Patrick Kunkel, Bürgermeister der Stadt Eltville
...und dann gibt es neue Schutzmasken im #FeuerwehrDesign für alle Einsatzmannschaften der Eltviller Feuerwehren.
@Stadt_Eltville Und sie können es sich nicht verkneifen und verpassen mir eine „rote“ Bürgermeister-FFW-Maske...

Zu guter Letzt: Schuhe anziehen, Laptop auf den Bücherstapel und Smiley neben die Kamera

Nebenan.de sucht Fachkraft für Kommunen
Die Plattform nebenan.de hat eine Stelle des "Senior Public Sector Specialst" ausgeschrieben. Damit soll das Team, welches Partnerschaften mit Städten und Kommunen anbahnt, verstärkt werden. 

Neuer Newsletter Stadtklar
Der ZMI erweitert sein Nachrichtenangebot. Ab sofort gibt es eine Kooperation mit dem Newsletter Stadtklar: Gut zu Wissen. Stadtklar ist eine Initiative der Kommunikations- und Markenagentur Château Louis, den digitalen Zukunftsgestaltern dockzwoelf und dem ZMI-Herausgeber Franz-Reinhard Habbel. Stadtklar ergänzt die Nachrichten des ZMI mit Blick auf grundsätzliche Veränderungen, neue Ideen und Inspirationen. Es geht um neue Perspektiven der Transformation und die positive Kraft der Veränderung. Die erste Testausgabe (Null-Nummer) ist gerade erschienen. Der Start ist im Juni. Die Erscheinungsweise ist zunächst 14-tägig. Anmeldungen für den kostenlosen Bezug hier. 






Hinweise:

Sie wollen mehr über diesen Newsletter oder mich erfahren? Gern: Besuchen Sie meinen Blog auf Habbel.de Sie finden mich auch bei 

Twitter: @Habbel
Facebook: facebook.com/franzreinhardhabbel

Wer diesen Newsletter einer Kollegin oder einem Kollegen empfehlen möchte, sollte diesen Link hier verschicken: Klick zur Abo-Seite.

Vielen Dank für Ihr Interesse. 
Ihr Franz-Reinhard Habbel 

Datenschutzerklärung


Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 Franz-Reinhard Habbel
Silzer Weg 31
12209 Berlin
Deutschland

00491722402723
Franz-Reinhard.Habbel@Habbel.de
www.Habbel.de