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Links für Bürgermeister:innen und Kommunalpolitiker:innen
Kuratiert von Franz-Reinhard Habbel, Publizist & DStGB-Beigeordneter a.D.

Aus dem Internet berichte ich jeden Sonntag über Ideen, innovative Lösungen und Zukunftsthemen für Kommunen. 



Forderung der Kommunen: Auf Ukraine-Flüchtlinge vorbereiten

Foto: Berlin ankomendene ukrainische Flüchtlinge am Berliner Hauptbahnhof 4.3.2022 - Imago Stefan Zeitz

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) sieht die Kommunen gut auf die Aufnahme ukrainischer Geflüchteter vorbereitet. Das sagt Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg. Die ab 2015 gesammelten Erfahrungen seien nun hilfreich.

Wohnraumkarte zur schnellen Unterbringung von Geflüchteten
Um eine Übersicht freier Wohnungen zu erhalten, richtet die Landesregierung Nordrhein-Westfalen auf Initiative des Verbands der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden eine digitale Plattform ein. Ab Mittwoch, 9. März, können die Kommunen darauf zugreifen. "Die Wohnraumkarte kann den Kommunen ermöglichen, den Geflüchteten schnell und praxisnah zu helfen. Sie kann dazu beitragen, den Aufwand bei der Suche nach freiem Wohnraum zu verringern und den Städten, Kreisen und Gemeinden durch eine Gesamtsicht auf den Wohnungsmarkt ein gewisses Maß an Planbarkeit zu verschaffen. Die Kommunen sind für jede Unterstützung durch die Wohnungsunternehmen und -genossenschaften dankbar."

Stadt Nürnberg: Umfassende Informationen zur Hilfe für Menschen aus und in der Ukranie
Vorbildlich hat die Stadt Nürnberg umfangreiche Informationen zur Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen aus der Ukranie auf der städtischen Webseite dargestellt, so zur Einreise und Unterkunft, Ehrenamtliche Hilfe, Sachspenden, Geldspenden, Medizinische Hilfe und Angebote für Flüchtlinge.

Wie der deutsche Sozialstaat mit Ukrainern umgeht
Was dürfen Vertriebene aus dem Kriegsgebiet vom deutschen Sozialstaat erwarten? Vor allem die Kommunen mit ihren Behörden brauchten dringend Klärung. Nun sind die Eckdaten klar.

Bericht des Weltklimarates Klimawandel "eindeutig" Gefahr für die Menschheit
Die Bundesregierung sieht den neuen Bericht des Weltklimarats IPCC als Ansporn, ihre Anstrengungen für mehr Klimaschutz zu verstärken. Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Anna Lührmann (Grüne), wertete den Bericht als "ein flammendes Dokument über eine brennende Welt". "Wir dürfen keine Zeit verlieren, wir müssen sofort handeln", sagte Lührmann. Der Bericht mache "dramatische Auswirkungen des Klimawandels für unseren Planeten" deutlich, die bereits jetzt schlimmer seien als zuvor von der Wissenschaft erwartet. Daher müsse der Treibhausgasausstoß bereits vor 2030 deutlich gemindert werden. Der Klimawandel sei zunehmend auch ein sicherheitspolitisches Problem sagte Lührmann. Sie verwies auf die Aussage des IPCC, wonach inzwischen mehr als 3,3 Milliarden Menschen "in hohem Maße von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind". Wo aber "menschliche Sicherheit bedroht ist, ist auch der Frieden zwischen den Menschen in Gefahr", warnte die Staatsministerin. Der Report ist hier abrufbar.

Gemeinsame Erklärung der Bayerischen Kommunen mit Partnern in der Ukraine
Oberbürgermeister und Bürgermeister der meisten bayerischen Kommunen, die eine Partnerschaft mit der Ukraine unterhalten – haben am 25. Februar eine gemeinsame Erklärung zum kriegerischen Angriff Russlands auf die Ukraine veröffentlicht.

Flüchtlingskinder aus der Ukraine: VBE warnt Politik davor, Lehrkräfte (schon wieder) allein zu lassen
Bundesländer rechnen mit der zügigen Aufnahme von geflüchteten Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine in den Schulbetrieb. „Sobald die geflüchteten ukrainischen Familien aufenthaltsrechtlich einer Kommune zugeordnet sind, besteht für die Kinder und Jugendlichen Schulpflicht“, hieß es beispielsweise aus dem Schulministerium von Nordrhein-Westfalen. Der VBE warnt die Politik davor, die Schulen (einmal mehr) mit der Herausforderung allein zu lassen.

Das Internet anfassen: Wie Haptik-Technologie das Metaversum ermöglicht
Mit Mid-Air Haptics können Nutzer fühlen, was sie in der virtuellen Realität sehen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, nicht nur im E-Commerce.

Essentials für ein OZG 2.0
Das Land Baden-Württemberg, der Freistaat Bayern, das Land Berlin, die Freie Hansestadt Bremen, das Land Brandenburg, das Land Hessen, das Land Rheinland-Pfalz, der Freistaat Sachsen und der Freistaat Thüringen begrüßen den Fahrplan des Bundes für die Erarbeitung von Eckpunkten für ein OZG 2.0. Dazu haben sie fünf Positionen entwickelt.

SPD-Digitalsprecher: Wir brauchen einen Kulturwandel in der Verwaltung 
Jens Zimmermann im c't-Interview über Probleme bei der Digitalisierung, das riesige Potenzial für Einsparungen und sichere digitale Identitäten.

Was ist Tiktok? – Basiswissen für Kommunen und Anfänger
Alle Welt scheint sich auf das soziale Netzwerk TikTok zu stürzen. Doch was ist das überhaupt? Social-Media-Beraterin Danielay Vey beantwortet diese Frage.

Stillfreundliche Kommune - Auszeichnung für Familienbüros
Auf der Suche nach einem Ort zum Stillen? Der Landesverband der Hebammen in NRW zeichnet Einrichtungen im Projekt „Stillfreundliche Kommune“ aus, die für Mütter in öffentlichen Gebäuden ein stilles Plätzchen (z. B. einen ruhigen, geschützten Ort) für sich und ihr Baby zum Stillen zur Verfügung stellen. Die Familienbüros des Kreises Unna in Bönen, Holzwickede und Fröndenberg erfüllen alle geforderten Voraussetzungen und erhielten jetzt eine Urkunde, die die Stillfreundlichkeit bestätigt.

Rheinland-Pfalz baut Angebot der Gemeindeschwestern aus
Gemeindeschwestern gehen zu alten Menschen, packen selbst mit an oder vermitteln Kontakte. Sieben Jahre nach dem Start des Programms der Gemeindeschwestern plus will die Landesregierung diese Arbeit weiter ausbauen. Der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer kündigte an, dass alle 24 Landkreise und alle zwölf kreisfreien Städte eine Förderung von jeweils eineinhalb Fachkraftstellen erhalten sollen. Bis zum Ende der Legislaturperiode 2026 soll es somit flächendeckend 54 Gemeindeschwestern geben.

Neues aus den Kommunalen Spitzenverbänden
DST: "Jeder Mensch braucht einen Platz zum Wohnen"
DStGB: Zeitenwende auch für die Städte und Gemeinden
DLT: Landkreise begrüßen EU-Beschluss zur Flüchtlingsaufnahme
GStBRLP: Gemeinde und Stadt Februar 2022
GtBW: Für Menschen die helfen wollen: Solidarität mit der Ukraine
HSGB: „Engagiertes Land“
HST: Land und Kommunen wollen Digitalausbau gemeinsam vorantreiben
NST: Landtag muss wichtige Fragen der Krankenhausentwicklung öffentlich diskutieren und selber entscheiden
NSGB: Leitbild der Präsenzsitzung - Kommunale Spitzenverbände wünschen sich auch in Zukunft lebhafte Debatten in den kommunalen Vertretungen
SSGT: Städte und Gemeinden im Saarland bereiten sich auf Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine vor
STGBB: StGB Brandenburg ruft zu Frieden und Zusammenhalt auf
NWStGB: Wohnraumkarte zur schnellen Unterbringung von Geflüchteten
StGTMV: Städte und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern fordern sofortiges Ende des Angriffskrieges auf die Ukraine
STVSH: Aktion "Unser sauberes Schleswig-Holstein" Frühjahrsputz am 12. März 2022

Digitalpakt
Zäh fließt das Geld
Knapp 1,5 Mio. Euro aus dem länderübergreifenden DigitalPakt Schule für vernetzte Zukunftslabore in Holzminden/Höxter
Schwerfälliger Digitalpakt

Kopf der Woche: Christian Bernreiter Staatsminister im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr.

Buch der Woche: Erfolgreich ausbilden in der öffentlichen Verwaltung von Marco Weißer und Christoph Fournier
„Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie“ – hat Kurt Lewin gesagt – und dennoch hat – nach Carl R. Rogers – Erfahrung und die damit verbundene Praxis (dennoch) häufig die höchste Autorität. Dieses Buch hier hat den Anspruch, beide Bereiche charmant miteinander zu verzahnen. Es werden sowohl Studien herangezogen als auch praktische Beispiele und Ideen an die Hand gegeben, um das Thema Ausbildung aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Auf diese Weise entstehen verschiedene Sichtweisen, die helfen können, die Herausforderungen in der Praxis noch besser zu bewältigen, denn diese sind im Rahmen der Nachwuchsarbeit immer wieder ähnlich: die Frage, wie die Generationen „ticken“ und wie man sie erreichen kann bzw. abholt, erste Tage bzw. die Einführungszeiten, die zu organisieren sind und was dabei wichtig ist, das Beziehungsmanagement und die Haltung zum Nachwuchs, welche Ziele es gibt und welche Rahmenbedingungen für das Lernen elementar sind, wie Kommunikation „funktioniert“ und wie Konflikte gelöst werden können, worauf es bei Bewertung und Beurteilung ankommt, was im Rahmen der Führung von jungen Menschen beachtet werden sollte und welche Inhalte aus der Ausbildungseignungsverordnung (AEVO) von Bedeutung sind. Das Buch richtet sich in erster Linie an praktische Ausbilder und Ausbildungsleiter in den einzelnen Fachbereichen/Abteilungen der Behörden, an Büro- und Personalabteilungsleiter sowie an Hauptverwaltungsbeamte/Dienststellenleiter im öffentlichen Sektor, insbesondere in den Kommunalverwaltungen.

Webseite der Woche: https://www.de-ipcc.de

Zahl der Woche: 38 %mehr Wohnenergie verbrauchen Alleinlebende im Vergleich zum Pro-Kopf-Durchschnitt aller Haushalte (Quelle: destatis)

Tweet der Woche: Gemeinde Bestwig
Für Fragen, Hilfs- und #Wohnungsangebote hat die Gemeinde #Bestwig die E-Mail-Adresse ukrainehilfe@bestwig.de eingerichtet. Vor allem freier #Wohnraum ist nötig, der für Kriegsflüchtlinge zur Verfügung gestellt werden kann. #Ukraine

Zu guter Letzt: Are 'metaverse' weddings the new normal in India?




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