REAL CORP 26 in Wien
Zu den renomiertesten Kongressen zur Stadtplanung und Regionalentwicklung in Europa zählt die Real CORP, die in diesem Jahr zum 3. mal in Wien stattfand. Planung ist heute kein linearer Prozess mehr. Sie ist adaptiv, partizipativ und oft unvorhersehbar. Die Digitalisierung und hier insbesondere die KI schaffen u.a. neue Möglichkeiten für ein Szenario-Management. Wie nachhaltig Maßnahmen der Politik auf den Planenten, die Gesellschaft und die Wirtschaft wirken, lässt sich heute antizipieren. Dem "Erfinder" der REAL CORP, Manfred Schrenk, ist es erneut gelungen, aus verschiedenen Kontinenten Denker und Macher in Wien zu einer spannenden und wichtigen Veranstaltung zusammenzubringen.
Vorgestellt wurde u.a. die neue Zusammenarbeit mit VisionEducation, eine innovative Bildungsinitiative mit Sitz in Erbil, Provinz Kurdistan, Irak mit Fokus auf transformative Lernprozesse.
Die REAL-CORP-Konferenzreihe hat sich seit 1996 als interdisziplinäre Plattform für Fachleute aus Stadtplanung, Mobilität, Architektur, Umweltwissenschaften und Geoinformation etabliert. VisionEducation bringt nun eine neue Perspektive ein: Bildung als Motor für nachhaltige Stadtentwicklung, insbesondere in Regionen im Wandel oder Wiederaufbau. Diese Kooperation markiert einen Meilenstein – nicht nur fachlich, sondern auch kulturell und geopolitisch. Sie schafft Raum für Dialoge zwischen dem Globalen Norden und Süden, zwischen etablierten Planungsstrukturen und innovativen Bildungsansätzen. Gemeinsam wurde ein Format geschaffen, das Wissen, Erfahrung und Visionen aus unterschiedlichsten Kontexten zusammenführt.
Beeindruckende Vorträge und die Präsentation von Verfahren und Anwendungen in der Stadtplanung machen Hoffnung auf eine menschenzentrierte Zukunft. Weitere Informationen zur Kongress finden Sie hier.
Minister beschließen automatische Preissteigerung für Deutschlandticket
Führerscheinreform beschleunigen, Preisindex für das Deutschlandticket und mehr Schutz für Bahnpersonal: Die Verkehrsministerkonferenz ringt mit einer Fülle an Aufgaben. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick.
Digitales Reifegradmodell – Spielzeug oder hilfreiches Instrument für die Verwaltungsdigitalisierung?
Die beliebte Serie Wissen um 2 der KGSt befasst sich am 2. April 2026 von 14:00 Uhr bis 14:45 Uhr mit dem Thema Digitales Reifegradmodell.
Ein Reifegradmodell bietet die Möglichkeit, verschiedene Dimensionen der Digitalisierung zu erfassen – von technischen Aspekten über die Qualifikation des Personals bis hin zu Aufgaben von Strategie und Führung.
Das Team des KOMKIS hat ein solches Reifegradmodell gemeinsam mit einem Praxispartner (Digital Lotsen Sachsen) entwickelt und erstmals im Freistaat Sachsen zur Anwendung gebracht. Die Ergebnisse zeigen, dass noch "Luft nach oben" ist, aber sich die meisten Kommunen bereits aktiv auf den Weg hin zu einer digitalen Verwaltung gemacht haben. Gleichzeitig zeigt das Reifegradmodell auf, wo die dringenden Handlungsbedarfe bestehen. Die Zugangsdaten finden sich hier.
Sachsens Innenministerium warnt: Lücken bei Schutz von Infrastruktur
Stromausfall, Sabotage, Drohnen: Sachsens Experten warnen, dass wichtige Einrichtungen beim neuen Gesetz des Bundes durchs Raster fallen. Zugleich gebe es noch viel Arbeit beim Ausbau der Sicherheit.
Das soll die digitale Brieftasche in Deutschland können
Die EUDI-Wallet kommt nach Deutschland – und das Digitalministerium will dabei das Sagen haben. Ein Gesetzentwurf zeigt, wie Menschen mit der digitalen Brieftasche künftig bezahlen und sich ausweisen können. Sogar Kinder ab 12 Jahren könnten die Wallet für Alterskontrollen nutzen.
Digitalminister Wildberger warnt vor dramatischen Jobverlusten durch KI
Digitalminister Karsten Wildberger fordert eine Neugestaltung der Arbeitswelt. Trotz drohender Jobverluste sieht er in der KI auch Chancen für neues Wachstum.
Hamburg: Digitale Parkzonen für E-Scooter
Mit virtuellen Parkzonen will Hamburg das wilde Abstellen von E-Scootern an Haltestellen eindämmen. Die Lösung soll flexibel und sichtbar für Nutzer sein.
Japan setzt Hochgeschwindigkeitszug für Gütertransport ein
Das Geschäft mit der Personenbeförderung in Japan geht zurück. Die Bahngesellschaft JR East sucht nach Alternativen – und schickt Güter auf die Schnellstrecke.
Bayerns Finanzminister Albert Füracke will mehr als 2000 Behörden-Arbeitsplätze aufs Land verlagern
Mit Behördenverlagerungen will die Staatsregierung gezielt ländliche Regionen stärken. Finanzminister Füracker zieht nach zehn Jahren zufrieden eine Zwischenbilanz. Aus der Opposition kommt aber auch Kritik.