Ostern: Welche Bedeutung haben die Feiertage?
Was geschah am Palmsonntag und Gründonnerstag, was am Karfreitag und Ostersonntag? Wann ist Jesus auferstanden? Ein Überblick über die Bedeutung der Oster-Feiertage und ihren biblischen Hintergrund.
Düsterer Ausblick für Konjunktur und Sozialstaat
Führende Ökonomen erteilen dem Tankrabatt eine Absage. Wirtschaftspolitiker reagieren auf die neue Prognose der Wirtschaftsforschungsinstitute. Die Prognose finden Sie hier.
Bayerns Kommunen steigern Einnahmen aus Grundsteuer deutlich
Bayerns Kommunen haben im Reformjahr 2025 ihre Grundsteuereinnahmen deutlich erhöht. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamts stiegen die Einnahmen im Freistaat im Schnitt um 10,4 Prozent - mehr als in jedem anderen Flächenland. In Hessen legten die Einnahmen der Grundsteuer zum Beispiel um durchschnittlich 3,7 Prozent zu. In mehreren Ländern sind sie dagegen gesunken, am stärksten in Thüringen mit einem Minus von sechs Prozent. Das Bayerische Landesamt für Steuern erklärte, nach dem politischen Willen der Staatsregierung sollten die Grundsteuereinnahmen einer Kommune nach der Reform nicht höher sein als zuvor. Bayern lag bislang mit seinen Grundsteuerhebesätzen im unteren Bereich der Bundesländer. Die im Vergleich robuste Wirtschaft Bayerns ermöglichte es den Kommunen, auch mit niedrigeren Hebesätzen entsprechende Einnahmen zu generieren. (Quelle: Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 03.04.2026 17:00 Uhr)
Innovation trifft Praxis auf der F.A.Z. Konferenz Künstliche Intelligenz
Der Ort ist gut gewählt: Im Kloster Eberbach, einem historischen Zentrum des Wissens, findet die nächste F.A.Z. Konferenz Künstliche Intelligenz statt. Wo einst Wissen bewahrt, geordnet und weitergegeben wurde, prägen heute Daten, Algorithmen und digitale Anwendungen den Umgang mit Wissen. Genau an dieser Schnittstelle von Tradition und Zukunft setzt die Konferenz an. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Anwendungen, strategische Perspektiven und aktuelle Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz.
Die Veranstaltung in Eltiville am Rhein bringt vom 22. bis 23. Juni 2026 renommierte Expertinnen und Experten, Vordenker sowie Entscheidungsträger, unter Ihnen auch Bundesminister Carsten Wildberger, zusammen, um die neuesten Entwicklungen, Herausforderungen und Potenziale der KI-Technologien zu beleuchten. Auch für Politik und Verwaltung, vor allem auf kommunaler Ebene, gewinnen die Entwicklungen und Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz zunehmend an Bedeutung. Sie eröffnen neue Chancen für effizientere Abläufe, besseren Service und fundiertere Entscheidungen. Weitere Informationen und Anmeldung hier.
SAP und Telekom sollen „Bürger-App“ für den Bund entwickeln
Die Bundesregierung will einem Zeitungsbericht zufolge Bürgern künftig Behördendienstleistungen über eine zentrale App anbieten.
Zehn Jahre nach Einführung der E-Akte arbeitet die Berliner Verwaltung noch kaum digital
Einer dpa-Umfrage in den Bezirken zufolge arbeiten nur wenige Beschäftigte an einem IT-Arbeitsplatz mit digitalen Akten. Der Anteil bewegt sich demnach zwischen fünf Prozent in Steglitz-Zehlendorf oder Spandau und 20 Prozent in Reinickendorf. Als Gründe für die schleppende Einführung nannten die Bezirksämter fehlendes Personal, fehlerhafte Software und mangelnde Akzeptanz bei den Beschäftigten. (Quelle rbb24)
Smart-Meter-Rollout: Viele Netzbetreiber hinken hinterher
Die Bundesnetzagentur hat 77 Verfahren gegen Netzbetreiber eingeleitet. Das dürfte nur der Anfang sein, denn der Rollout hakt immer noch.
Thüringen beschleunigt Milliarden‑Investitionen in kommunale Infrastruktur
Thüringen will Infrastrukturmittel deutlich schneller einsetzen als andere Länder und stellt Kommunen ein eigenes, unbürokratisches Investitionsprogramm bereit. Ein Schwerpunkt liegt auf Digitalisierung, Rechenzentren und öffentlicher Infrastruktur. Allein für das Landesrechenzentrum sind zweistellige Millionenbeträge vorgesehen, weitere Mittel fließen u. a. in Gesundheitsdigitalisierung und ÖPNV. Für Kommunen bedeutet das kurzfristig bessere Finanzierungschancen für Modernisierungsprojekte.
Rechnungshof rügt ineffiziente Förderstrukturen und schleppende Digitalisierung
Der Bayerische Oberste Rechnungshof kritisiert in seinem aktuellen Bericht ineffiziente Förderprogramme und deutliche Defizite bei der Verwaltungsdigitalisierung. Trotz wachsender Haushaltsmittel bleiben Digitalisierungsziele unerreicht – etwa bei der elektronischen Rechnungsbearbeitung. Für Kommunen bedeutet das weiterhin hohe Bürokratiekosten und ungenutzte Effizienzpotenziale, zugleich wächst der Druck zu strukturellen Reformen.
„Steuererklärung per Klick“: Neue App vereinfacht digitale Verwaltungsleistungen
Mehrere Bundesländer starten ein neues digitales Angebot: Mit der App „MeinElster+“ können Bürger künftig eine vorausgefüllte Steuererklärung direkt per Smartphone prüfen und mit einem Klick absenden. Zum Start könnten rund 11,5 Millionen Menschen profitieren. Für Kommunen ist das ein weiteres Signal für den Trend zu radikal vereinfachten, mobilen E‑Government‑Services und steigende Erwartungen an digitale Nutzerfreundlichkeit.
Phantom Palantir: Regierung bremst bei neuer Analysesoftware fürs BKA
Zwischen Terrorabwehr und Datenschutz: Die Bundesregierung setzt beim Ausbau der digitalen Überwachung vorerst auf ein modulares System statt auf US-Software.
BW-Kommunen warnen vor "irreparabler Schieflage" der Kliniken
Bei gesetzlichen Krankenkassen laufen die Kosten aus dem Ruder. Nun sollen auch die kommunalen Kliniken massiv sparen. Gegen den Vorschlag laufen Landkreise und Städte in BW Sturm.
Gibt es gerechten Krieg, gerechten Frieden?
Kriege sind nach einem Wort von Papst Johannes Paul II. „Niederlagen der Menschheit“. Erklärungen und Dokumente des Vatikans und der Deutschen Bischofskonferenz zwischen 2003 und 2024 präzisieren diesen Gedanken, zur Orientierung, nicht als Handlungsanweisung. Dazu schreibt der Theologe Hans-Gerd Angel aus Bonn einen bemerkenswerten Beitrag, der in der neuesten Ausgabe des Demokratischen Salons veröffentlicht ist.