Saarbrücken will Zusatzkosten für Personalausweise nicht übernehmen
Für einen Personalausweis von Personen unter 24 Jahren verlangt die Bundesdruckerei von den Kommunen seit März 29,61 Euro. Die dürfen aber von den Bürgern nur 27,60 Euro verlangen. Die Stadt Saarbrücken will das nicht mehr hinnehmen.
Expertenkommission: Ein Social-Media-Verbot ist nicht die Lösung
Wie können Kinder und Jugendliche vor den Gefahren durch Social Media geschützt werden? Die eingesetzte Expertenkommission macht in ihrem Zwischenbericht deutlich: Eine einfache Antwort gibt es nicht. Sie fordert drei verschiedene Maßnahmen.
Innovation trifft Praxis auf der F.A.Z. Konferenz Künstliche Intelligenz
Der Ort ist gut gewählt: Im Kloster Eberbach, einem historischen Zentrum des Wissens, findet die nächste F.A.Z. Konferenz Künstliche Intelligenz statt. Wo einst Wissen bewahrt, geordnet und weitergegeben wurde, prägen heute Daten, Algorithmen und digitale Anwendungen den Umgang mit Wissen. Genau an dieser Schnittstelle von Tradition und Zukunft setzt die Konferenz an. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Anwendungen, strategische Perspektiven und aktuelle Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz.
Die Veranstaltung in Eltiville am Rhein bringt vom 22. bis 23. Juni 2026 renommierte Expertinnen und Experten, Vordenker sowie Entscheidungsträger, unter Ihnen auch Bundesminister Carsten Wildberger, zusammen, um die neuesten Entwicklungen, Herausforderungen und Potenziale der KI-Technologien zu beleuchten. Auch für Politik und Verwaltung, vor allem auf kommunaler Ebene, gewinnen die Entwicklungen und Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz zunehmend an Bedeutung. Sie eröffnen neue Chancen für effizientere Abläufe, besseren Service und fundiertere Entscheidungen. Weitere Informationen und Anmeldung hier.
Bürgerwabe“ für automatisierte Anträge beim Landratsamt
In den Ämtern des Landkreises Roth werden künftig weniger Menschen sitzen - Digitalisierung soll Abhilfe schaffen. In Roth wird erstmals eine digitale „Bürgerwabe“ eingesetzt
Digital Gender Gap: Schwerpunkt Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz (KI) verändert, wer im Arbeitsmarkt sichtbar, produktiv und wettbewerbsfähig ist. Ob Frauen an dieser Dynamik gleichberechtigt teilhaben oder strukturell ins Hintertreffen geraten, ist daher eine zentrale Gleichstellungsfrage unserer Zeit. Antworten darauf liefert die Studie „Digital Gender Gap – Schwerpunkt 2026: Künstliche Intelligenz“, die die geschlechtsspezifische Kluft bei der Nutzung von KI untersucht, den sogenannten Gender AI Gap. Sie wurde herausgegeben vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und der Initiative D21. Das Ergebnis: Frauen im erwerbsfähigen Alter nutzen KI-Anwendungen seltener und weniger intensiv als Männer – und dieser Unterschied ist ausgerechnet bei der jüngeren Generation besonders ausgeprägt. Die Studie zeigt, welche Faktoren dabei den Ausschlag geben: Bildungsstand, Einkommen und betriebliche Rahmenbedingungen entscheiden maßgeblich darüber, wer den Anschluss hält und wer zurückbleibt. Besonders wirksam, um diese Nutzungslücke zu schließen, sind arbeitgeberfinanzierte Weiterbildungsangebote und eine gelebte digitale Innovationskultur in Unternehmen. Auf dieser Grundlage formuliert die Studie konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft, um eine gerechte technologische Transformation ohne strukturelle Benachteiligungen zu gestalten.
Bund zahlt mehrere Milliarden Euro für Softwarelizenzen an US-Konzerne
Die Bundesregierung hat sich mit einem Vertragsvolumen von mindestens 8,35 Milliarden Euro an US-Konzerne gebunden. Auch bei den Arbeitsplätzen zeigen sich Abhängigkeiten.
KI: Mistral-Gründer will weniger Abhängigkeit von USA
2Das Start-up Mistral gilt als europäische Hoffnung im Bereich Künstliche Intelligenz. Über technologische Unabhängigkeit und warum Souveränität nicht bedeutet, sich abzuschotten.
Feuerwehrhaus zu niedrig - Fahrzeuge passen nicht rein
Neue Halle, aber die Löschfahrzeuge passen nicht hinein. Wie ein Planungsfehler eine Feuerwehr in NRW ausbremst – und warum die Stadt jetzt auf einen externen Experten setzt.
Kommunen warnen vor zunehmender Cyber-Bedrohung für kritische Infrastruktur
Deutsche Städte und Gemeinden sehen sich laut aktuellen Berichten aus der Regionalpresse mit einer wachsenden Zahl von Cyberangriffen auf kommunale IT-Systeme konfrontiert. Besonders betroffen sind Verwaltungsnetzwerke, Energieversorgung und kommunale Betriebe. Experten fordern verstärkte Investitionen in Cybersicherheit, Notfallpläne und redundante Infrastrukturen, da Angriffe zunehmend professioneller werden und direkte Auswirkungen auf die Daseinsvorsorge haben können.